Da Sonntag der einzige freie Tag hier in Indien ist, nutzen wir diesen oft um etwas zu unternehmen. Dafür müssen wir manchmal die einzige Möglichkeit zum Ausschlafen ausfallen lassen. Doch die Erlebnisse entschädigen das frühe Aufstehen.
Ausflug nach Murudeshwar
Das war ein Ausflug zum Tempel in Murudeshwar mit vielen Klassenkameraden um die größte Shiva-Statue der Welt zu besichtigen. Nach 2 stündiger Zugfahrt von Udupi nach Murudeshwar sahen wir uns den Tempel an, besichtigten das Leben dort und entspannten uns am nahe gelegenen Strand.



Ausflug zum Malpe Beach
Malpe Beach ist ein Strand mit sehr feinen, weißen Sand und befindet sich 10 km westlich von Manipal. Einige recht arme Fischer verdienen an diesem Strand ihren Lebensunterhalt. Der Sand dort hat gefühlte 70 Grad und es gibt kleine Krebse, die blitzschnell ihre Behausung wechseln. Außerdem sieht man Menschen, die ihre mehr oder weniger vollen Fischernetze an Land ziehen. Weiß-Häute wie wir sind natürlich wieder eine Attraktion. Trotz der ungeteilten Aufmerksamkeit sonnten wir uns, badeten, aßen Eis und beobachteten herumtollende Inder.


Eine traditionelle indische Hochzeit
Im Tempel von Mathardi durften wir vor ein paar Wochen eine traditionelle Hochzeit erleben. Zwei Arbeitskollegen meiner Freundin luden uns zu ihrer Hochzeit ein und wir ließen uns dieses Spektakel natürlich nicht entgehen. Morgens um 6 Uhr standen wir auf und fuhren mit zwei Arbeitskollegen auf dem Motorrad nach Mathardhi zu fahren, um die traditionelle, etwas verwirrend ablaufende, farbfreudige und pompöse Hochzeit mitzuerleben. Danach gings in den Tempel um sich den Segen der Götter zu holen und folgend wurde das Hochzeitspaar beglückwünscht und es wurde gegessen. Nach 5 Stunden schon war das ganze Spektakel vorbei und wir um eine interessante Erfahrung reicher.


Der Endpoint in Manipal ist eine Sehenswürdigkeit, die man bei einem Aufenthalt in Manipal nicht auslassen sollte. An diesem Platz treffen sich die Menschen, um Fußball oder Cricket zu spielen, spazieren zu gehen, den Sonnenuntergang zu beobachten oder einfach nur im gepflegten Park auf der Wiese zu entspannen.
Der Manipal Lake – eine Todesfalle
Wir besuchten diesen schönen See und fragten uns warum es denn hier verboten sei zu baden, denn das Wasser und die ganze Atmosphäre luden dazu ein. Ich fragte also meine Klassenkameraden, warum man dort nicht baden dürfe und sie sagten, dass es dort gefährlichen Treibsand und Strömungen gibt, die den Badenden in die Tiefe zieht – mehrere Menschen sollen schon in diesem See ertrunken sein.


Das „Revels“
Die Universität gab uns 4 Tage lang die Möglichkeit nach 12:30 Uhr zu den Veranstaltungen des „Revels“ zu gehen. Das Revels wird jährlich von Studenten der Manipal University ausgerichtet und das diesjährige Thema war “Colours” mit dem Slogan “Split the spectrum in you”. Jeden Tag gab es eine Farbe des Tages, die jeder bevorzugt tragen sollte. Das Revels bot uns Gesang, Bühnenshows, Schauspiel, Tanz, Bands, diverse Spiele und Snacks.
Das Fest der Farben
Holi wird jedes Jahr im März gefeiert. Besonders im Norden Indiens ist es Brauch, sich zu diesem Anlass exzessiv mit Farbe zu bemalen und das Fest der Farben zu feiern. Einheimische in Manipal feiern es weniger oder gar nicht doch die Studenten sind an diesem Tag nicht zu bremsen.
